Dipl. Ing. Rudolf
Nebel (21.03.1894 – 18.09.1978)
Raketen-Konstrukteur
Rudolf Nebel wurde am 21.März 1894 in Weißenburg,
Bayern geboren.
1929 hatte er zusammen mit Hermann Oberth eine wissenschaftliche Beratung für den Fritz Lang Film „Die Frau im Mond“ durchgeführt. Nachdem Anfang 1930 der Raketenflugplatz gegründet wurde, nahm man Kontakt zu dem 1927 gegründeten „Verein für Raumschiffahrt“ und seinen Vorsitzenden Ing. Johannes Winckler auf, zusammen mit dem Verein konnte Rudolf Nebel und Hermann Oberth die ersten Versuche mit der Oberthchen Kegeldüse, die mit flüssigem Sauerstoff und Benzin gefüllt waren erproben, diese erreichte stattliche 60 m Höhe.
Die Freude war bei allen beteiligten und besonders bei den
Konstrukteuren, zu dem
auch Klaus Riedel und
Kurt Heinisch zählten, sehr groß. Es ermutigte alle beteiligten mit
noch mehr Elan an die Konstruktion noch besserer Triebwerke heran zu gehen.
Durch die positiven Presseberichte aufmerksam geworden, kam ein 18 jähriger
interessierter Student nach
Reinickendorf / Tegel um sich an den Tätigkeiten zu beteiligen denn
seine Neugierde war groß, denn nach dem er das Buch „ Die Rakete zu den Planetenräumen“ gelesen hatte war er von
dieser Idee fasziniert. Dieser Student war
Wernher von Braun. Auf den ersten Raketenflugplatz
der Welt wird in Reinickendorf in den
Jahren 1930 bis 1934 Raketen bis in Höhen von 1 000 Metern
getestet.. Während der Zeit bis 1934 wurden gleichzeitig im nahen Umfeld von
Berlin mehrere Anlagen für den Start von Raketen gebaut wie zum Beispiel
Kummersdorf, den neuen Wirkungsort ab 1932 von Wernher
von Braun .1934 wurde der Raketenflugplatz vom Militär übernommen
und da Rudolf Nebel nichts mit dem
Militär zu tun haben wollte, ging er in
die Wirtschaft blieb aber bis zu letzt
seiner Idee treu. Er wurde zu vielen Anlässen eingeladen und war ein gern
gesehener Gast und Redner,wenn es um die Weltraumfahrt ging so war er auch
zweimal zu Gast bei der IIR- Berlin durch seine vielen Vorträge konnte er viele
von seiner Tätigkeit als Raketen-Konstrukteur überzeugen. Viele öffentliche
Einrichtungen tragen seinen Namen.


Geburtsstadt am 23.Juli 1976

Rudolf
Nebel bei seinen Besuch im
Vereinsraum
„Ausstellung „ der I.I.R.- Berlin 1977